Sollten Sie oder jemand, den Sie kennen, an einer Lupusnephritis leiden, informieren Sie sich über ALMS.



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Lupus ist eine komplizierte Krankheit, bei der beinahe alle Teile des Körpers betroffen sein können. Zu den Symptomen bei Lupus gehören Gelenkschmerzen, geschwollene Gelenke, Rötung der Gelenke, Ausschlag, Brustschmerz, Husten, Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht, Müdigkeit, Geschwüre im Mund und Veränderungen im Nervensystem. Lupus kann auch zu einer Entzündung der Niere, einer sog. Lupusnephritis (LN) führen. Zu den Symptomen der Lupusnephritis gehören Blut im Urin, schaumiges Aussehen des Urins, Schwellungen in einer beliebigen Körpergegend und erhöhter Blutdruck.

Zur Standardbehandlung der Lupusnephritis gehören folgende Medikamente, die allein oder in Kombination angewandt werden: Steroide und Medikamente, die das Immunsystem „beruhigen“ wie Cyclophosphamid, Azathioprin und Cyclosporin. Das Prüfpräparat Mycophenolat Mofetil (MMF), das bereits von einigen staatlichen Arzneimittel-Regulierungsbehörden (wie dem BfArM [Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte] in Deutschland und der EMEA [European Medicines Agency, europäische Arzneimittelagentur]) zur Behandlung anderer Erkrankungen zugelassen wurde, wurde kürzlich in mehreren kleinen Studien bei Patienten mit LN geprüft. Bis jetzt wurde MMF noch nicht von einer staatlichen Arzneimittel-Regulierungsbehörde zur Behandlung der LN zugelassen.

Angaben auf dieser Website sollen Personen mit Lupusnephritis als Informationsquelle dienen. Sie enthält Informationen über eine weltweit durchgeführte Forschungsstudie, die sog. Aspreva Lupus Management Studie (ALMS). ALMS wird von Aspreva Pharmaceuticals als Teil des Roche-Aspreva-Zusammenarbeit-Übereinkommens gesponsert. In der Studie werden die Wirkungen von MMF bei initialer Behandlung der Lupusnephritis (Induktionsphase) und Aufrechterhaltung der Wirkung bei längerer Behandlung (Erhaltungsphase) im Vergleich mit der derzeitigen Standardtherapie beurteilt. Die Sicherheit von MMF bei Langzeitbehandlung der Lupusnephritis wird ebenfalls beurteilt.

Diese Studie ist mit Forschungsarbeiten verbunden. Das bedeutet, dass wir vor Beginn der Studie von der staatlichen Arzneimittel-Regulierungsbehörde und der (den) Ethikkommission(en), wie gesetzlich vorgeschrieben, eine zustimmende Bewertung erhalten haben. Wir erwarten, dass ca. 358 Personen weltweit in die Studie aufgenommen werden. Auf dieser Website finden Sie weitere Informationen über die Studie.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse.

 
     
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